Google Spracheingabe – Beiträge schreiben mit Sprache zu Text am Handy

Daß das Android-Handy eine Spracherkennung hat, ist nichts Neues. Schreibfaulheit und nerviges Gefummel auf der Tastatur sind damit kein Problem mehr. Auch bloggen vom Handy aus ist damit möglich, man muss sich nur mit der neuen Vorgehensweise einarbeiten und dann kann es losgehen.

Spracheingabe auf der Samsung Tastatur

Sicherlich hat jeder schon mal gesehen, daß sich auf der virtuellen Tastatur vom Handy ein Mikrofonsymbol befindet. Meist ist das Mikrofon gleich links neben des Leertaste. Statt mühsam Zeichen einzutippen kann man die Google Spracherkennung benutzen, um Texte zu schreiben. Im einfachsten Fall werden kurze SMS oder E-Mails diktiert, die Spracherkennungsfunktion wandelt die Sprache in Text bzw. Schrift um. Was ist für den Webmaster naheliegender, als diese Funktion zum bloggen zu verwenden.

Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das bloggen via Spracherkennung und versuchen, die anderen netten Dinge erstmal außen vor zu lassen.

Diktieren per Sprache – gestalten am PC

Statt Beiträge einzutippen ist es also möglich, dem Handy die Texte einfach anzusagen (Spracherkennung auf dem Windows PC funktioniert auch, dazu später mehr). Eine super Sache, weil man damit nicht ortsgebunden ist. Auch unterwegs und zwischendurch kann man kurze Texte diktieren und abspeichern.

Unverzichtbar bleibt der PC dennoch. Denn es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: der Beitrag mit Überschrift und Titel wird auf dem Handy als Memo oder Email – Entwurf gespeichert. Ist der Text im Konzept fertig, wird er in WordPress übernommen und als Entwurf oder geplaner Beitrag gespeichert. Via PC wird der Beitrag dann gestaltet:

Die Arbeit am PC beschränkt sich damit auf den gestalterischen Teil der Bearbeitung. Gemeint sind damit Überschriften, Platzeinteilung, Unterstreichung, Fettschrift, farbliche Gestaltung sowie das einfügen und beschriften der ganzen Bilder. Das sind Dinge die sich am Handy nicht so praktisch realisieren lassen, die Schreibarbeit (zumindest im Konzept) ist jedoch seit dem Bestehen der Google Spracherkennung leicht durch diktieren zu ersetzen.

Oder den Beitragstext gleich in die App diktieren?

Theoretisch ist es sogar möglich, sich mit dem Smartphone in WordPress einzuloggen und den Text gleich ins Backend zu diktieren. Die Bedienungsoberfläche ist für Handy – Verhältnisse allerdings ganz schön überladen. Wer probieren möchte, kann statt dessen die WordPress App verwenden, die ist besser fürs Handy optimiert.

Auch dieser Beitrag wurde fast komplett mit der Spracherkennung geschrieben, die Arbeitsweise ist gewöhnungsbedürftig, man muss sich beim Schreiben oder diktieren genauso konzentrieren wie beim Eintippen mit der Tastatur, aber es ist eine Arbeitserleichterung und nicht zuletzt: ebenso eine willkommene Abwechslung.

Tipps zur Nutzung der Google Spracherkennung zum bloggen

  • Die Spracherkennung kann in jeder beliebigen App verwendet werden, in die man mit der Tastatur Text eingeben kann. Mail, Memo, Kalender sind nur die gängigsten Beispiele. Ich nutze für meine Entwürfe das Memo.
  • Es ist nur erforderlich, auf die Mikrofon Taste (meist neben der Leer-Taste) zu drücken und den gewünschten Text zu sprechen. Das erfordert zwar auch einiges an Übung und Konzentration, erleichtert aber die Schreibarbeit erheblich! Wenn der Text im Konzept fertig ist, kann natürlich noch an einigen Stellen geändert und ergänzt werden. Einfach den Cursor an die gewünschte Stelle setzen und sprechen. Die weitere Bearbeitung sollte jedoch praktischerweise am PC vorgenommen werden.
  • Da die Spracherkennung in der Standard-Einstellung eine stabile Internet-Verbindung benötigt, ist es evtl. überlegenswert, die offline Funktion zu aktivieren. Das geschieht mit dem Download vom deutschen Sprachpaket:
    => Sprache und Einstellungen => Tastaturen und Eingabemethoden: google Spracheingabe (automatisch)
    => Offline Spracherkennung (heruntergeladene Sprachen verwalten)
  • bloggen und Satzzeichen diktieren funktioniert noch nicht in Vollendung. Es kann auch passieren, der diktierte „Punkt“ wird als . erkannt und automatisch gleich in PUNKT korrigiert :lach:
    Nacharbeit ist also auch am Text notwendig, denn die mündlichen Formulierungen sind oft anders, als das, was der Leser in Schriftform erwartet.

Das diktierte Memo ins WordPress exportieren

Natürlich muß der halbfertige Text vom Handy in das WordPress übertragen werden. Die WordPress-App stellt die Verbindung her:

In das Memo gehen und oben rechts auswählen „senden via“. Daraufhin erscheinen alle möglichen Apps, an die der Text weitergegeben werden kann. Wir wählen die WordPress-App aus und schwupp… Aber aufpassen: es sollte unbedingt ein „geplant für…“ Datum eingegeben werden, sonst steht das Konzept sofort online.

Die weitere Bearbeitung erfolgt wie gewohnt im WordPress selbst. Denn Fotos, Platzeinteilung, Überschriften etc. lassen sich normal am Schreibtisch doch noch viel komfortabler bearbeiten als auf dem Handy.

[übersicht]


zuletzt aktualisiert am 26.02.2019

= Werbung, dieses Sternchen ist das Kennzeichen für einen Werbelink

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.