WordPress Beiträge und Seiten dem Menü zuordnen

Das Menü ist im WordPress meist als obere Leiste angeordnet. Und obwohl ein Blog auch grundsätzlich ohne Menü funktioniert, bringt dieses einen ganz großen Vorteil mit:

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Menü = Ordnung und Struktur der Beiträge

Das Menü schafft Ordnung und Übersicht für den Besucher der Startseite. Einem Besucher, der von der Suchmaschine her auf einen bestimmten Beitrag gelangt und wieder verschwindet, wird das egal sein. Doch Stammleser, die gern mal etwas nachschlagen möchten, sind aber für eine gute Navigation zwischen den Artikeln sicher dankbar.

Wenn sich im Laufe der Zeit viele Beiträge ansammeln, entscheiden im Laufe der Zeit die Leser: Welche Artikel sind am beliebtesten? Für welche Artikel diese Entscheidung ausfällt, ist nicht vorhersehbar, doch genau diese Beiträge können dann strukturiert und übersichtlich im Hauptmenü zugeordnet werden. So bringt man die Top 10 leicht in überschaubare Form und kann nebenher noch ein paar Dinge untermischen, die lesenswert sind, aber aufgrund der Auffindbarkeit über die Suchmaschine weniger frequentiert werden.

Beiträge Artikel Seiten dem Menü zuweisen

Ich fange mit der Anleitung gaanz vorne an. Wer möchte, kann 1. und 2. überspringen:

  1. => Login: Zuerst loggen wir uns natürlich ein, logisch: mit login und password.
  2. => Theme einstellen: Ist das gemacht, wird das gewünschte Theme ausgewählt. Ich habe mich hier zur Erklärung für das Theme „twenty seventeen“ entschieden, weil es das aktuellste verfügbare Standard-Theme ist. Bei allen anderen funktioniert es dank der einheitlichen WordPress Oberfläche identisch. Die älteren Standard-Themes (twenty eleven, twelwe bis twenty fourteen) sind m.E. sogar noch besser für die klassische Menüführung ausgerüstet, das Standard-Theme Twenty fourteen beherrscht tatsächlich waagerechtes UND senkrechtes Menü gleichzeitig!!
  3. => Dashboard: Wir begeben uns in Grundstellung, indem wir auf „Dashboard“ links oben klicken.
  4. =>> zu den Einstellungen: wir klicken auf
    _____=> dashboard => design => menüs
  5. => Hauptmenü anlegen: Oben in der Bildschirm-Mitte können wir unter >„Name des Menüs“ eine beliebige Bezeichnung eingeben. Das erste Menü nennen wir am besten > Hauptmenü und klicken rechts daneben auf >„Menü speichern“.
    Menü neu anlegen Dashboard WordPress
  6. => zu „Positionen verwalten“ wechseln: Wenn wir nach dem Speichern das neu angelegte Menü sehen wollen, müssen wir oben im Reiter wechseln auf „Positionen verwalten“ gehen. Dort sind alle angelegten Menüs aufgelistet.
    Positionen verwalten WordPress backend
  7. => Menü Ort festlegen: Unter „Positionen verwalten“ können wir zuordnen, an welcher Stelle (Position) im Blog unser soeben angelegtes Hauptmenü erscheinen soll. Die Auswahl-Möglichkeiten sind vom Theme abhängig. Wärend es im seventeen „oberes Memü“ und „Social-Links-Menü“ gibt, stehen im Theme Twenty fourteen „Oberes primäres Menü“ und „Sekundäres Menü in der linken Seitenleiste“ zur Auswahl.
    Klick auf „Änderungen übernehmen“:

    wähle ein menü WordPressWürden wir jetzt auf die Startseite des Blogs gehen, wäre immer noch nichts zu sehen. Warum? Das Hauptmenü besteht zwar, aber es ist nichts drin. Wir müssen also noch die Menüpunkte (=Beiträge) festlegen, die dort gezeigt werden sollen.
  8. => Grundsätzlich kann alles, was geht, an das Menü angehängt werden: Seiten, Beiträge, Links, Kategorien. Die zur Verfügung stehende Auswahl sehen wir auf der linken Seite. Die einzelnen Rubriken können aufgeklappt werden.
  9. => Seiten = Menüpunkte: Das ist grundsätzlich meine Empfehlung. Wir legen deshalb zwei leere Seiten an, „Menüpunkt 1“ und „Menüpunkt 2“. Wenn wir anschließend wieder auf
    => dashboard => design => menüs gehen, sind sie unter „Seiten“ aufgelistet. Wir machen ein Häkchen davor und klicken auf „zum Menü hinzufügen“.
    menüpunkte erstellen WordPress
  10. => Sortieren: Die Seiten sind als Menüpunkte rechts aufgeführt. Menüpunkte verschiebbar WordPressWenn es mehrere Menüpunkte sind, lassen sich die Vierecke mit dem Mauszeiger anfassen und verschieben. Dadurch können die Menüpunkte sortiert werden. Anschließend unbedingt menü speichern WordPress !!
  11. => Beiträge an Menüpunkte hängen: Sollten schon Beiträge vorhanden sein, können diese jetzt auf die selbe Weise wie die Seiten herüber ins Menü übernommen werden. Sie landen erstmal ganz unten und werden mit der Maus hoch an die gewünschte Stelle geschoben (zum „Menüpunkt 1“ z.B.). Damit sie UNTER „Menüpunkt 1“ eingeblendet werden und nicht daneben, definiert man sie als Unterpunkt, indem die mit der Maus ein Stück nach rechts gezogen werden. Auch Unter-Unter-Unterpunkt ist theoretisch möglich. Menü speichern nicht vergessen, sonst gehen die Einstellungen wieder verloren: menü speichern
  12. => Test der Ansicht: Auf der Startseite der Homepage können wir jetzt kontrollieren, ob alle Beiträge dort angezeigt werden, wo es gewünscht ist. Menü Ansicht testen WordPressEvtl. noch ein paar Nacharbeiten, dann sollte alles passen.

Bezeichnung ändern Menüpunkt WordPressDie Breite der Menüpunkte richtet sich übrigens standardmäßig nach der Länge des Textes, der als Titel drin steht. Die Längen kann man später anpassen, wenn sie zu ungleich ausfallen. Kürzen oder verlängern, als Kunstgriff funktionieren auch einige Sonderzeichen, wobei davon auch schnell mal eines zu fehlerhaften Programmfunktionen führen kann. Sogar HTML kann funktionieren (Unterstreichung oder farbiger Text), das muß man einfach ausprobieren.

Zum Schluß noch etwas Grundsätzliches:

Wann Beitrag, wann Seite – der Unterschied im WordPress

Format Seite verwenden:

Für normale Inhalte empfehle ich IMMER Beiträge anzulegen. Seiten sind eher die Ausnahme, und zwar für Inhalte, die kein Erstellungsdatum / Uhrzeit / Autor angezeigt bekommen sollen. Dazu gehören meist die Pflicht-Inhalte wie Datenschutzerklärung und Impressum. Da hier i.d.R. nur von anderer Stelle vorgefertigte Texte hineinkopiert werden, ist es unsinnig, wenn dazu der Blogbetreiber als Autor angegeben wird.

Da diese Texte zeitlos (aber aktuell) sind, ist auch die in Beiträgen übliche Datums-Angabe überflüssig. Auch bei Menü-Seiten, die i.d.R. meist sowieso leer bleiben, macht die Datums-Angabe keinen Sinn. Kommentarfunktion und Diskussionen sind ebenfalls nicht notwendig.

Format Beitrag verwenden:

Anders ist es bei Artikeln, die mühevoll erstellt wurden. Dafür verwendet man natürlich das Format „Beitrag“ mit all seinen Vorteilen. Hier SOLL man den Autor erkennen und auch ein Datum schafft Transparenz (gern wird bei unterdrückter Datums-Angabe veraltetes Zeug obengehalten). Nicht zuletzt ist die Kommentar-Funktion ein interaktives Merkmal von Beiträgen, welches ich nicht missen möchte. Die Menge der abgegebenen Kommentare ist zwar überschauber, doch sehr oft werden von Lesern interessante Hinweise gegeben, wertvolle Ergänzungen zum Blog und Ideen, auf die man von allein nicht gekommen wäre :-)

Als nächstes werden wir mal einen Counter einbinden. Kein Plugin, sondern richtig einen mit Counter-Code…

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zuletzt aktualisiert am 12.07.2017