Ananas selber ziehen mit Detlef Römisch

Spinnmilben an Zimmerpflanzen

Wer kennt sie nicht, die kleinen Tierchen, die manchmal sehr zahlreich an Zimmerpflanzen zu beobachten sind. Dieser Beitrag soll etwas Grundwissen über Spinnmilben vermitteln, gefolgt von ein paar praxistauglichen Tipps .

Herkunft Vorkommen Verbreitung: Es gibt ca. 1200 verschiedene unterarten der Spinnmilben. Sie kommen weltweit vor, leben an der Unterseite von Blättern und ernähren sich von Pflanzensaft, welcher durch Stiche in das Blattgewebe gewonnen wird.

Aussehen Größe: Je nach Art schwankt die Größe von Spinnmilben zwischen 0,25 – 0,8mm. Sie können gelbe, braune bis rötliche Färbung haben und besitzen 4 Beinpaare.

Tetranychus-urticae
Von J. Holopainen – From my camera, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4562330
Vermehrung: Ausgewachsene Tiere legen Eier, aus denen Larven schlüpfen. Aus den Larven entwickeln sich die ausgewachsenen Spinnmilben in 2 – 3 Stadien. Ein Lebenszyklus liegt bei 2 – 5 Wochen.

Pflege: Spinnmilben sind leicht zu halten und fühlen sich bei trockener Heizungsluft besonders wohl. Zusätzliche Fütterung ist nicht notwendig, die Nahrung wird von der Zimmerpflanze zur Verfügung gestellt. Diese sollte jedoch gegossen werden.

Besonderheiten: Der Name verrät schon, daß die Tiere Fäden spinnen, wenn sie sich wohlfühlen. Das Gespinnst kann sich über die komplette Pflanze ausdehnen. Die kletternden Tiere sind darin im Gegenlicht der Morgensonne interessant zu beobachten. Verstärkt wird der Effekt noch durch leichtes besprühen der Spinnfäden mit Wasser.

Tipps: Sprühen sie beim beobachten nicht zu oft mit dem Wasser. Das wird die Tiere zwar nicht schädigen, sie mögen aber eher trockene Luft. Die Futterpflanze ist nur bedingt haltbar, Nachschub sollte rechtzeitig besorgt werden.

Danke für die herrliche Anregung an: aquarium-welt.net/der-silberfisch/


zuletzt aktualisiert am 01.04.2016

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