Euphorbia pulcherrima Weihnachtsstern pflege Anzucht ziehen

euphorbia pulcherrima – Weihnachtsstern

Synonyme: Adventsstern , Christstern, Poinsettia

Herkunft Vorkommen: Der Weihnachtsstern (botanischer Name Euphorbia pulcherrima) aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) kommt aus Mittel- und Südamerika. Er wächst in seiner Heimat als Strauch. Diese Sträucher können bis zu 5 m Höhe erreichen.

Aussehen: Der Weihnachtsstern hat unten saftig grüne, leicht gezackte Blätter. Auffällig und charakteristisch sind jedoch die intensiv rot gefärbten Hochblätter (Brakteen) mit ihrer sternförmigen Ausprägung. Diese Hochblätter werden oft fälschlicherweise für Blütenhüllblätter gehalten. Beim Weihnachtsstern gibt es verschiedene Sorten in Farben von Rot bis Weiß.

Poinsettia 2.jpg
Von http://www.ars.usda.gov/is/graphics/photos/k7244-2.htm, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31788

Vermehrung: Vermehrt werden Weihnachtssterne am besten durch Kopf-Stecklinge im Frühling. Die Vermehrung wird fortgeschrittenen Pflanzenliebhabern empfohlen. Dazu schneidet man die Triebspitzen mit bis zu zwei voll entwickelten Blättern ab und taucht sie in lauwarmes Wasser. Wenn kein Milchsaft mehr austritt, kommen sie in kleine Töpfe (Temperatur etwa 22°C). Weihnachtssterne sind im Handel recht preiswert.

Verwendung: Zimmerpflanze, Balkon und Terrasse mit schattigem Standort. Wegen der schönen Farben wird der Weihnachtsstern als Zimmerpflanze gehalten. Er zählt zu den meist angebauten Zierpflanzen und wird hauptsächlich in der Weihnachtssaison verkauft.

Verträglichkeit: Wolfsmilchgewächs, wird als leicht giftig eingestuft

Der Milchsaft des Weihnachtssterns führt bei Kontakt zu Hautreizungen und sollte nicht gegessen werden. Es können vergiftungsähnliche Erscheinungen und Verdauungsstörungen auftreten, da die Pflanze insgesamt leicht giftig ist. In kultivierten, handelsüblichen Weihnachtssternsorten ist kein Gift nachgewiesen. Trotzdem der Verzehr von großen Mengen zu Schleimhautreizungen und Bauchschmerzen führen kann, ist die Pflanze grundsätzlich unbedenklich. Kleine Tiere sind empfindlicher und von den Weihnachtssternen fern zu halten.

Weihnachtsstern blüht euphorbia pulcherrimaDie Haltung: Schon auf dem Heimweg ist der Christstern vor Kälte zu schützen. Zu Hause ist er warm zu halten, ohne direkte Sonneneinstrahlung (besser nicht auf die Fensterbank) und Zugluft. Gießen soll man ihn nur mit Wasser auf Zimmertemperatur oder über den Untersetzer. Schon beim Kauf beachten: keine trockenen oder verwässerten Pflanzen mitnehmen! Im Freien hält sich der Weihnachtsstern in unseren Regionen bei Temperaturen um die 22 Grad und im Schatten. Im Winter kommt er ins Haus und wird ab August nicht mehr gedüngt.

Tip: Ab Oktober kann die Pflanze aus dem Vorjahr sechs Wochen täglich 12 Stunden im Dunklen stehen, zum Beispiel mit einem übergestülpten Karton. Dann blüht sie zu Weihnachten wieder.


zuletzt aktualisiert am 27.12.2016

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