welche Erde für Zimmerpflanzen richtig auswählen

erde für zimmerpflanzen richtig auswählen – die unterschiede

Die richtige Erde auswählen, kann für den Erfolg bei Zimmerpflanzen schon entscheidend sein. Statt 08-15 sollte vor dem umtopfen klar ermittelt werden: Welche Erde ist richtig?

1) Blumenerde
2) Gartenerde
3) Kakteenerde
4) Kokoserde
5) Tongranulat
6) hydro
7) Spezialerde Rhododendron / Heidelbeere
7) Spezialerde xyz

 

1) Blumenerde

wird in 15…20 Liter-Säcken verkauft, auch als Balkonerde etc. in ähnlicher Zusammensetzung. Je nach je nach Anbieter können jedoch starke Unterschiede in der Qualität bestehen. Die normale Blumenerde hat ein ausgezeichnetes Speichervermögen für Wasser und ist als Substrat für den allgemeinen Anwendungsfall meist die beste Wahl.

Vorteil: preiswert fast überall zu erwerben.

2) Gartenerde

Die Gartenerde ist in Zusammensetzung und Eigenschaften nicht exakt definierbar, denn die Zusammensetzung variiert zwischen schwerem Lehmboden und großem Sand-Anteil, je nach örtlichen Gegebenheiten. Die Anwendbarkeit unterliegt damit der persönlichen Beurteilung. Für den normalen Blumenkasten auf dem Balkon bietet sie sich schon deshalb an, weil sie kostenlos ist und sie kann in den meisten Fällen auch problemlos verwendet werden.

3) Kakteenerde

ist im Wesentlichen eine Erde mit Sandanteil. Sie ist nicht so nährstoffhaltig und hat aufgrund der Drainagewirkung des Sandes ein vermindertes Speichervermögen für das Gießwasser. Kakteenerde ist nicht nur erste Wahl auch für Sukkulenden sondern ebenso für Pflanzen, die empfindlich sind gegen zu hohe Bodenfeuchtigkeit, wie z.B. Efeu oder Mimose.

4) Kokoserde

Kokoserde ist extrem saugfähig, also der Wasserspeicher schlechthin und eignet sich für alle Pflanzen, die viel Wasser verbrauchen und starke Bodenfeuchtigkeit vertragen. Aufgrund der lockeren bis fasrigen Struktur bleibt sie auch bei viel Feuchtigkeitsgehalt luftig und bildet keine Fäulnis. Die Beimischung von 30 – 50% Kokoserde an die Blumenerde im Balkonkasten ist bei Pflanzen, die starker Hitze und Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, zu empfehlen und vereinfacht das Gießen.

Vorteil: Kokoserde kann sauber und platzsparend gelagert werden, da sie in Quadern verkauft wird, die in Folie eingeschweißt sind.

5) Tongranulat

Die Verwendung von Tongranulat geht schon sehr in Richtung Hydrokultur. Der Grund für den Einsatz dieses Substrates ist meist äußerlicher Natur: Tongranulat sieht, zumindest wenn es neu ist, im Topf sehr ordentlich aus. Die saubere Optik bleibt bei starken Wasserverbrauchern jedoch nicht lange erhalten, schnell bilden sich Kalkablagerungen. Beim Zyperngras schon nach einem Jahr, während die Dieffenbachie deutlich weniger Wasser verbraucht und das Granulat auch nach Jahren noch ordentlich aussieht, weil die Oberfläche trocken und nahrzu verdunstungsfrei bleibt. Im einfachsten Fall kann die saubere Optik durch entfernen und erneuern (nur) der oberen Granulatschicht schnell wieder hergestellt werden.

Da die Speicherfähigkeit für Wasser nur mäßig ist und überschüssiges Gießwasser nach unten ablaufen kann, eignet sich dieses Substrat auch für mäßig wasserbedürftige Pflanzen. Es hat zudem den Vorteil, daß es aufgrund der groben Struktur gut durchlüftet und somit Fäulnis vermindert. Bei Pflanzen, die keine Staunässe vertragen, ist auf jeden Fall eine Ablaufmöglichkeit unten im Blumentopf vorzusehen. Ein Untersetzer ist hier dem Übertopf vorzuziehen, damit überschüssiges Wasser auch sofort auffällt.

6) hydro

7) Rhododendron-Erde (Heidelbeere)


zuletzt aktualisiert am 31.03.2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.