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chlorophytum comosum – Beamtengras

Synonyme: Grünlilie, Sachsenlilie, Beamtengras

Herkunft, Vorkommen: Die Chlorophytum comosum stammt ursprünglich aus Südafrika. Sie ist ein Agavengewächs (agavoideae). Scharenweise verwildern sie in subtropischen und tropischen Gebieten. In Europa nutzt man die Grünlilie seit 1850 als Zimmerpflanze.

Aussehen: Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) gedeiht als horstbildende, robuste krautige Pflanze und kann bis zu 60 cm hoch werden. Die in Büscheln wachsenden Blätter sind 0,5 – bis 2,5 cm breit. Einzelblätter haben  eine Länge von 20 bis 45 cm. Abhängig von ihrer Kultursorte sind sie entweder komplett grün, grün-weiß oder grün-gelb gestreift.

Chlorophytum comosum 'Variegatum' mit Kindeln
Von Michael Häckel – Fotografie am 06.04.2004, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9570414

Besonderheiten: Diese beliebte Zimmerpflanze ist eher anspruchslos und eingnet sich deshalb auch bestens als Büropflanze.

Vermehrung: Sie vermehren sich durch Ableger oder unwillkürlich über Teile größerer Pflanzen.

Verwendung: Gerne wird sie als Blattschmuck- oder Ampelpflanze in Räumen gehalten.

Verträglichkeit: Die Grünlilie ist zwar ungiftig, kann aber bei übermäßigen Verzehr Übelkeit und Brechreiz verursachen.

Haltung: Die Pflanze braucht zwar helles Licht, sollte aber im Sommer nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden, da ihre Blätter verbrennen können. In der Wachstumsphase zwischen Frühjahr und Herbst wird sie reichlich gegossen. In den Monaten November bis März wird weniger Wasser gegeben.

Freilandhaltung: Grünlilien sind im Normalfall Zimmerpflanzen, dürfen aber von Mai bis Oktober auf Balkon oder Terrasse gestellt werden. Pralle Sonne ist jedoch zu vermeiden.

Temperaturen: Die Chlorophytum comosum wächst am besten bei normalen Zimmertemperaturen. Fällt die Temperatur unter 10 Grad wächst sie nicht weiter.

Überwinterung: In den Wintermonaten (November bis März) braucht die Grünlilie mäßig Wasser. Am besten oberhalb die Erde antrocknen lassen und dann wird wieder gegossen.


zuletzt aktualisiert am 06.03.2016

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