sieht von oben sehr flauschig aus

botanischer garten dresden – wochenendausflug

Mein letzter Besuch im Botanischen Garten Dresden liegt lange zurück und war schon damals sehr interessant. Jetzt jedoch, mit geschärftem Blick für diverse Pflanzenarten, hatte ich das Gefühl, dort problemlos den ganzen Tag zubringen zu können.

Schon im Freiland ist eine riesige Sammlung zu bestaunen, vom Gemüse bis zu riesigen Kübelpflanzen. Alles gut sortiert nach Regionen und gut beschriftet. Besonders bemerkenswerte Details sind auf Hinweistafeln interessant und ausführlich erklärt. Eine Führung kann das sicherlich noch toppen, wenn man sich am Veranstaltungsplan orientiert.

In ein paar großen Gewächshäusern sind die tropischen Vertreter der Sammlung zu bestaunen. Hingucker ist auf jeden Fall die Victoria-Seerose, nach der auch gleich ein ganzes Gewächshaus benannt ist. Mein Augenmerk galt jedoch besonders den Spezialitäten:

  • eine Mimose wuchert unmittelbar vor der Victoria-Seerose üppig vor sich hin. Es ist die gelb blühende Wassermimose, Neptunia plena. Diverse andere Arten der Fabaceae findet man auf dem weiteren Rundgang. Diese sind dann deutlich weniger berührungsempfindlich. Die neptunia plena reagierte jedenfalls genauso deutlich auf Berührung wie meine mimosa pudica
  • ein cyperus papyrus, total riesig, ich schätze er ist weit über 3 Meter hoch. Er geht bis fast ans Dach und hat solch dicke Stiele, die sind mit dem, was man sonst kennt, nicht vergleichbar. Seine beeindruckende Größe läßt sich auf Fotos nur schwer darstellen, sowas muß man im Orginal bestaunen
  • Zyperngras in allen möglichen Arten ist in den Außenanlagen zu finden. Zum Beispiel der cyperus longus und noch ca. 10 weitere Zyperngräser, die nur am Namensschild als solche zu erkennen sind. Ob die wohl alle so winterfest sind wie der longus?
  • crassula in verschiedenen Arten, teilweise von recht uriger Gestalt
  • Nutzpflanzen, denen man sonst nur in zubereiteter Form begegnet, wie Buchweizen oder Rizinus 🙂

Ein paar Fotos möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Und klar ist: Zu jeder Jahreszeit gibt es eine Menge Besonderheiten zu beobachten. Deshalb kann man den botanischen Garten Dresden auch mehrmals im Jahr besuchen.

Was mich am meisten erstaunt hat:

  • der Eintritt ist kostenlos ! (Das steht im krassen Gegensatz zu dem, was man sonst gewohnt ist) In die bereitstehende Spendenbox wirft trotzdem fast jeder Besucher ein paar Euro ein.

 


zuletzt aktualisiert am 21.11.2015

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